14.12.2011
Der BRD-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll im nächsten Jahr mit dem Karlspreis von der Karlspreisgesellschaft der rheinischen Stadt Aachen ausgezeichnet werden.
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Den mit 5000 Euro dotierten Preis erhält Herr Schäuble wegen „ besondere Beiträge zur Stabilisierung der Währungsunion und zur Vertiefung des Einigungsprozesses“.
Damit nicht genug der Ehre, wird seine Rolle bei der „Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas“ genannt.
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Auf letzteres der Ehrung werden wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen, nur eine kurze  Bemerkung  sei  erlaubt:
Jeder Deutscher – der nicht unter einem Kurzzeitgedächtnis leidet – weiß noch sehr genau, daß sich gerade dieser Herr Schäuble in den Tagen der Teilvereinigung nicht mit Ruhm bekleckerte – das Gegenteil ist eher der Fall.
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Wir wollen nunmehr ein kurzes Licht auf die bisherigen Preisträger werfen, um dann zu zwei Preisträgern einige Bemerkungen fallen zu lassen.
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Seit der Karlspreis im Jahre 1950 zum ersten Male verliehen wurde, durften sich mit dieser Auszeichnung mehrere „Persönlichkeiten“ schmücken. Dabei handelte es sich meist um Politiker wie BRD-Kanzler Konrad Adenauer (1954), Helmut Kohl (1988) oder Angela Merkel (2008) sowie BRD-Präsidenten wie Walter Scheel (1977), Karl Carstens (1984) oder Roman Herzog (1997).  Â
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Die meisten Preisträger sind mittlerweile dem Vergessen anheimgefallen, so bedeutsam waren anscheinend ihre Verdienste.
Ein Wort nur zur Preisverleihung des Jahres 1988. Die Ehrung für die „Deutsch-Französische Freundschaft und Europas Zukunft“ kam dem französischen Präsidenten Francois Mitterand und BRD-Kanzler Helmut Kohl gemeinsam zuteil.
Wir erinnern uns, daß im Jahre 1989, also ein Jahr nach der Ehrung, dieser Herr Mitterand die bevorstehende Teilvereinigung der BRD unter allen Umständen verhindern wollte. Ob der Geehrte dies unter „Deutsch-Französische Freundschaft“ verstand?
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Nunmehr wollen wir uns zwei weiteren Trägern des Karlspreises zuwenden.
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Der erste Träger des Preises (1950) war Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi (1884-1972).
Der Graf war Gründer der „Paneuropa-Union“ und setzte sich bereits Anfang des letzten Jahrhunderts für Globalisierung und Auflösung der Völker in Europa zugunsten der „Einen Welt“ von Mischlingen (Multi-Kulti) ein.   Â
Der Hochgradfreimaurer wünschte sich für das vereinte Europa („Vereinigte Staaten von Europa“) eine eurasisch-negroide Zukunftsrasse. „Die Führer sollten die Juden stellen, denn eine gütige Vorsehung hat Europa mit den Juden eine neue Adelsrasse von Geistesgnaden geschenkt“.
Diese Ansichten verbreitete der adlige Karlspreisträger in seinem Buch „Praktischer Idealismus“ von 1923 und in seinen Zeitschriften „Paneuropa“.
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Bei dem zweiten Preisträger handelt es sich um den britischen Kriegspremier Winston Churchill (1874-1965), der 1956 mit dem Spruch „Hüter menschlicher Freiheit – Mahner der europäischen Jugend“ in Aachen geehrt wurde.
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Dieser Ehrenwerte wird von vielen Historikern als der „größte Kriegsverbrecher“ bezeichnet. Erinnert sei nur, daß dieser Herr, im Zusammenspiel mit US-Präsident Franklin Delano Roosevelt (1882-1945), für den alliierten Bombenterror über Deutschland verantwortlich zeichnet.
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Bei diesem völkerrechtswidrigen Bombenterror wurden Millionen ziviler Deutscher von Hab` und Gut und Hunderttausende vom Leben  „befreit“. Wir denken stellvertretend  an die mindestens 250.000 Toten von Dresden.
Auch die Stadt Aachen wurde vom Bombenterror  im Mai 1944 mehrmals heimgesucht und beklagte neben der Zerstörung von Häusern den Tod mehrerer Hundert Bürger.
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Daß diese kriminelle Person geehrte wurde, war für jeden aufrechten Deutschen damals ein Schlag ins Gesicht und die Mitglieder des Preisausschusses können nur als restlos Umerzogene der Alliierten („Der Sieger schreibt die Geschichte“) bezeichnet werden.
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Vor dem Hintergrund dieser ehrenwerten Gesellschaft sollte die Verleihung des Karlspreises in Aachen, am Himmelfahrtstag des nächsten Jahres, gesehen werden.
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Ob Herr Schäuble sich in diesem zweifelhaften Umfeld gefällt?
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Der Pressesprecher
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